Ihren Ursprung hatte die Bahn in der brit. Kolonialzeit
am Ende des 19.Jahrhunderts. Der Brite Cecil Rhodes
gründete im Vorfeld die "South Africa Company" die
einst das Gebiet der britischen Kolonialmacht verwaltete.
1895 wurde das Land als "Rhodesien" in die Landkarten
eingetragen. Im Verlauf der Geschichte wurde Rhodesien
verwalt.-technisch aufgeteilt. Es entstand Nordrhodesien
(heute Sambia) und Südrhodesien (das heutige Simbabwe).
Die Planung und der Bau der Eisenbahn wurde in der Zeit
maßgeblich voran getrieben. Dafür gründeten sich einige
Eisenbahngesellschaften u.a. die "Bechuanaland Railway
Company" in London, die im Jahre 1899 zur "Rhodesia
Railways" wurde. Das heutige Schienennetz Simbabwes
umfasst etwa 3500 Kilometer und wird - wie im südlichen
Afrika üblich - in Kapspur (1067 mm) betrieben.
Im Vergleich zu anderen afrik. Ländern zählt es mit zu
größten Eisenbahnnetzen. Heutiger Betreiber ist die staatl.
Eisenbahngesellschaft "National Railways of Zimbabwe"
(NRZ), die 1980 aus der "Rhodesia Railway" (RR) hervor
gegangen war. Die NRZ kooperiert mittlerweile mit ver-
schied. Eisenbahnunternehmen und bedient wichtige
Ziele im In-und Ausland wie z.B. Hafenstädte. Durch die
bis heute anhaltende Wirtschaftskrise ist der Bahnbetrieb
jedoch stark eingeschränkt. Die Infrastruktur verfiel
unter Machthaber Mugabe in einen desolaten Zustand.
Rollmaterial steht nicht ausreichend zur Verfügung.
Der Personenverkehr beschränkt sich nur auf ein
paar wenige Zugpaare pro Woche. Gelegentlich
erreichen Touristikzüge wie der "Blue Train"
oder "Pride of Africa" Ziele in Simbabwe.

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