Auch im Jahr 2016 war Namibia wieder mein erklärtes Ziel. Im Laufe der letzten Jahre habe ich so ziemlich alles in diesem Land gesehen. Ein Land mit Superlativen.
Jeder der einmal in diesem Land unterwegs war, wird garantiert zum Wiederholungstäter. Darauf würde ich wetten. Schon immer habe ich den Norden Namibias bevorzugt,
nicht zuletzt wegen des höheren Tiervorkommens sowie der großen Flusslandschaften im Grenzbereich zu Angola. Ausgerüstet nur mit Handgepäck, Stativ und Kamera habe
ich auf wiederholter Solotour an die 6700 km zurück gelegt. Allein reisen hat seine Vorteile, da man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Man kann viel tiefer
in das Land eintauchen, nimmt bestimmte Dinge bewusster wahr. Neben den klassischen Fotomotiven wie Tiere und Landschaften lege ich viel Wert auf
das Alltägliche im Land, wie Straßen- und Marktszenen usw. - eben hinter die Kulissen schauen. Hier spielt sich das wahre ungeschönte Leben ab.
Das ist mindestens ebenso viel wert fotografiert zu werden. Dabei suche ich das Gespräch mit den Einheimischen, die oft Einblicke in ihr Leben gewähren.

Es ergeben sich dann Momentaufnahmen, wie z.B. mit einer Grenzbeamtin oder Kinder vor einer Schule in Oshakati. An manch "normalem" Touristen gehen solche Szenen
ungeachtet vorüber, da er sich nur auf die schönen, vorgestellten Dinge eingerichtet hat und manches vielleicht auch gar nicht sehen will. Wie immer klappere ich auch die
Bahnhöfe ab. Angefangen im Windhoeker Lok-Depot hatte ich wieder Gelegenheit, die Werkshallen ausgiebig zu inspizieren. Man hat ja seine Kontakte. Stationen zum Zwecke
des Tankens und der Ergänzung der Vorräte waren u.a. Usakos, Omaruru, Kamanjab, Ruacana, Oshakati, Ondangwa, Etosha, Rundu, Divundu, Kongola, Grootfontain, Otavi,
Otjiwarongo. Campen fand geplant, aber auch spontan in wilder Art und Weise statt. Zwischendurch gönnte ich mir zahlreiche abenteuerliche Abstecher, was auch die
hohe Kilometerleistung erklärt. Des öfteren begleitete mich der ein oder andere deutschsprachige Radiosender, der mit Freddy Quinn Musik "Junge, komm bald wieder.."
Sehnsuchtsgefühle aufleben ließ;-). Solche Musik ist öfters zu hören. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor hatte ich diesmal keine Reifenplatzer zu verbuchen,

was u.a. neben meiner "umsichtigen" Fahrweise ;-) auch
auf einen Satz neuwertiger Reifen zurück zu führen ist.
Man ertappt sich immer wieder, wenn man vergeblich
auf Gravelpads bzw. Wellblechpisten versucht, diversen
fiesen Steinen auszuweichen. Das klappt nicht immer.
Man erwischt dann immer den nächst größeren. Auf
diversen Reisen in das Land hat man seine Erfahrungen
gemacht. Von kleineren und größeren Blechschäden,
diversen Unterbodenrasuren oder sonstigen Pannen
war schon alles dabei. Es wird nie langweilig.
Alle Fotos dieser Website sind Originalauf-
nahmen. Nur die Bildgröße wurde angepasst.

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