Seit über 25 Jahren verdiene ich das Geld für meine Reisen und alle anderen schöne Dinge des Lebens bei der Bahn.
Als ich 1988 bei der damaligen Reichsbahn anfing, konnte man noch von einem "Traumberuf" reden. Heutzutage? Lassen wir es lieber. Reich wird man damit sicher nicht.
Dennoch hat es bisher für anspruchsvolle Reisen gereicht. Auf meinen bisherigen Touren, die sich bevorzugt auf das südliche Afrika konzentrieren, konnte ich
intensive Begegnungen mit exotischen Tieren erleben, verbunden mit einzigartigen Glücksmomenten. Nachdem ich oft mit weiblicher Begleitung unterwegs war,
reise ich nun wieder solo und abseits der Komfortzone. Tagesetappen von 300-600 km bei bis zu 7000 km Gesamtstrecke erfordern einiges an Robustheit und Ausdauer.
Allein zu reisen, hat eben seine Vorteile. Man(n) muss auf niemanden Rücksicht nehmen, hat mehr Spielraum und die Risikobereitschaft ist wesentlich größer.
Pleiten, Pech und Pannen gehören dazu. Erst das macht ein Abenteuer aus. Reifenpannen sind da noch das geringste Problem. Im Jahr 2014 beispielsweise
kam ich am Tag des Abfluges noch ordentlich ins Schwitzen. Bedingt durch einen wiederholtes Kühlerproblem musste ich den Hilux auf der B6 etwa 150 km
westlich von Windhoek/Namibia am Straßenrand zurück lassen. Die Abflugzeit im Nacken probierte ich es per Anhalter. Ein aus Botswana kommender LKW Fahrer
erkannte meine missliche Lage und nahm mich dann bis zum Airport mit. Noch rechtzeitig angekommen, konnte ich meinen Flüssigkeitsmangel mit einigen
Windhoek Lager ausgleichen. Grundsätzlich hat das Fotografieren auf meinen Touren oberste Priorität. Dem ordne ich alles unter.
Auf Luxus kann verzichtet werden. Im Laufe der Zeit habeich mir angewöhnt, mich von unnötigem Ballast zu befreien. Ich reise nur mit Handgepäck.
Dabei beschränke mich auf die Gepäckbestimmungen der jeweiligen Airline (meistens South African Airlines).
Unabhängig von der Aufenthaltsdauer habe ich dann knapp 8 kg dabei.

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